6 von 100 Millionen Euro beantragt - Wirtschaftssenator Schwarz: Berliner Energie-Hilfen bislang kaum beansprucht

So 25.12.22 | 10:11 Uhr
Der Berliner Wirtschaftssenator Stefan Schwarz (parteilos). (Quelle: Imago Images/Stefan Zeitz)
Audio: rbb24 Inforadio | 24.12.2022 | Nachrichten | Alexander Schmidt-Hirschfelder | Bild: Imago images/Stefan Zeitz

Die Darlehen des Landes Berlin zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen sind nach den Worten von Wirtschaftssenator Stephan Schwarz (parteilos, für die SPD) bisher kaum in Anspruch genommen worden.

Hilfe bei finanziellen Schwierigkeiten

Bisher seien Anträge in Höhe von etwa sechs Millionen Euro eingegangen, sagte Schwarz nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur vom Sonntag. Der Senat hatte das Liquiditätssofortprogramm mit 100 Millionen Euro Mitte Oktober beschlossen. Es sollte Unternehmen, Selbstständigen und Freiberuflern helfen, die wegen der gestiegenen Energiekosten in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind.

Weiter sagte Schwarz, er rechne mit größerem Interesse am Zuschussprogramm mit 200 Millionen Euro, das im neuen Jahr starten und die Liquiditätsdarlehen ergänzen soll. Es richte sich an energieintensive kleinere und mittlere Unternehmen, die von der Energiekrise besonders betroffen seien.

Ein positives Fazit zog Schwarz in Bezug auf das sogenannte Investitionsbonus-Programm mit zehn Millionen Euro. Dieses war im Rahmen des Neustartprogramms für die Zeit nach der Pandemie aufgelegt worden. Der erste Fördertopf sei nun ausgeschöpft, so Schwarz. Im kommenden Jahr werde das Programm weitergehen und noch einmal mit 10 Millionen Euro aufgestockt.

Sendung: rbb24 Inforadio, 25.12.2022, 10:00 Uhr

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