Brandenburger Polizei - Mutmaßlicher Hakenkreuz-Mäher von Niederfinow identifiziert

Mo 11.07.22 | 11:40 Uhr
Eine Drohnenaufnahme vom ehemaligen Hakenkreuz auf einer Wiese in Niederfinow. (Foto: Michael Lietz/rbb)
Audio: Antenne Brandenburg | 11.07.2022 | Roland Kamenz | Bild: Michael Lietz/rbb

Nachdem in Niederfinow (Barnim) ein rund 360 Quadratmeter großes Hakenkreuz in eine Wiese gemäht worden ist, konnte die Polizei nun den mutmaßlichen Verursacher ermitteln. Der Mann ging Beamten des Staatsschutzes ins Netz, wie der Sprecher der Polizeidirektion Ost, Roland Kamnenz, am Montag dem rbb sagte.

Er sei bislang aber noch nicht vernommen worden. Dies solle in den nächsten Tagen geschehen, hieß es weiter. Daher könne die Polizei noch nichts zur Motivation des Mannes sagen. Zur Identität des Verdächtigen machte der Polizeisprecher ebenfalls keine Angaben.

Der mutmaßliche Täter muss sich wegen Verwendens von Zeichen von verfassungswidrigen Organisationen verantworten. Dies kann mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe geahndet werden.

Das 19 mal 19 Meter große Hakenkreuz, das in der vergangenen Woche aus der Luft entdeckt worden war, zog bundesweite Aufmerksamkeit auf sich. Zuerst hatte die "Bild" [bild.de] darüber berichtet. Die Polizei sei über Fotos in den sozialen Medien darauf aufmerksam geworden.

Daraufhin kam es zu einem Hubschraubereinsatz der Polizei über dem Gebiet. Beamte hatten das riesige Hakenkreuz auf einer Rasenfläche neben einem Feld in Niederfinow ebenfalls entdeckt. Das Symbol sei dann am vergangenen Dienstagabend durch weitere Mäharbeiten umgehend entfernt worden.

Sendung: Antenne Brandenburg, 11.07.2022, 11:30 Uhr

Nächster Artikel