Bis 49-Euro-Ticket startet - VBB genehmigt Verlängerung des 29-Euro-Tickets in Berlin

Do 15.12.22 | 15:07 Uhr
Eine Frau steigt am U-Bahnhof Museumsinsel aus. (Quelle: dpa/Christoph Soeder)
Audio: rbb24 Abendschau | 15.12.2022 | Bild: dpa/Christoph Soeder

Das deutschlandweit gültige 49-Euro-Ticket lässt noch auf sich warten. Daher geht das 29-Euro-Ticket für den Berliner Innenstadtbereich in die Verlängerung. Dafür gab der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg nun grünes Licht.

Das 29-Euro-Ticket in Berlin wird bis zur Einführung des bundesweit gültigen 49-Euro-Tickets verlängert - maximal aber bis zum 30. April 2023. Das hat der Aufsichtsrat des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) am Donnerstag entschieden, wie der Verbund bekanntgab.

Kundinnen und Kunden von Abo-Karten müssen demnach nicht tätig werden. "Bei ihnen wird der Preis weiter automatisch abgesenkt".

VBB stimmt zum letzten Mal zu

Die Berliner Verkehrssenatorin Bettina Jarasch (Grüne) äußerte sich am Donnerstag erfreut über den Beschluss des Gremiums. "Die Berlinerinnen und Berliner werden im Krisenwinter weiter entlastet", teilte sie mit. "Die Aufsichtsratsmitglieder haben aber auch deutlich gemacht, dass sie diese Zustimmung letztmalig erteilt haben."

Die Verkehrssenatorin erklärte zudem, dass Berlin und Brandenburg die "bundesweite Tarifrevolution" im kommenden Frühjahr nutzen werden, um das VBB-Tarifsystem gemeinsam auf den 49-Euro-Rahmen anzupassen. Dabei solle auch der Schienenausbau nicht vernachlässigt werden.

49-Euro-Ticket im Frühjahr

Den vom Land finanzierten preiswerten Fahrschein für monatlich 29 Euro gibt es seit Oktober im AB-Tarifbereich als Nachfolgelösung für das Neun-Euro-Ticket. Zunächst war vorgesehen, das 29-Euro-Ticket nur bis einschließlich Dezember anzubieten.

Der Bund hat sich inzwischen darauf geeinigt, ein bundesweites 49-Euro-Ticket einzuführen. Dieses soll im Frühjahr 2023 starten, der genaue Beginn ist noch nicht endgültig festgelegt.

Sendung: rbb24 Abendschau, 15.12.2022, 19:30 Uhr

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