Immer weniger Impflinge - Berliner Impfzentren verbuchen deutlich sinkende Nachfrage

Fr 18.03.22 | 11:56 Uhr
Das leere Corona-Impfzentrum Tegel. (Quelle: dpa/Fabian Sommer)
Bild: dpa/Fabian Sommer

Die landeseigenen Impfzentren und Impfstellen in Berlin werden inzwischen nur noch von wenigen Menschen angesteuert. Hier gab es in der zweiten Märzwoche insgesamt rund 5.900 Corona-Impfungen, in der Woche davor noch 7.300, wie die die Senatsverwaltung für Gesundheit auf Anfrage mitteilte.

Derzeit sind neben den Impfzentren im ehemaligen Kongresszentrum ICC und im früheren Flughafen Tegel noch die Impfstellen im Einkaufszentrum Ring-Center an der Frankfurter Allee, die Drive-in-Impfstelle in Lichtenberg und die Kinderimpfstelle bei Ikea in Lichtenberg geöffnet. Bereits Ende Februar wurden das Impfzentrum Messe und die Impfstellen in den Spandau Arcaden, im Lindencenter im Bezirk Lichtenberg, im Ikea Tempelhof und im Freizeitforum Marzahn geschlossen.

Impfquote kommt kaum noch voran

In der letzten Februarwoche gab es in den Impfzentren und Impfstellen zusammen noch 9.700 Impfungen. Fast zwei Drittel der Impfungen in Berlin entfallen nach Angaben der Gesundheitsverwaltung inzwischen auf die Haus- und Fachärzte.

Aktuell haben die Impfzentren und Impfstellen nach Angaben der Gesundheitsverwaltung zusammen eine Kapazität von rund 3.500 bis 4.000 Impfungen pro Tag. Wie lange welche Impfzentren und Impfstellen noch genutzt werden, steht noch nicht fest. Das hängt den Angaben zufolge von vielen Kriterien ab, unter anderem der Pandemie-Entwicklung und der Nachfrage nach Impfterminen.

Die Quote bei den Erstimpfungen liegt nach dem Lagebericht des Senats von Freitag bei 77,6 Prozent - eigentlich sollten schon Ende Januar 80 Prozent erreicht sein. Bei den Impfungen geht es insgesamt nur noch langsam voran. Der Impfstoff Nuvaxovid des US-Herstellers Novavax ist in Berlin seit Ende Februar bisher erst gut 2.330 Mal zum Einsatz gekommen.

Sendung: rbb 88,8, 18.03.2022, 11:00 Uhr

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